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Google Smart Shopping – Darauf solltest du achten

Google Smart Shopping ist eine einfache und effektive Art seine Produkte zu bewerben. Doch solltet Ihr vor dem Start auf folgende Punkte achten.

Google Smart-Shopping ist eine einfache und effektive Art seine Produkte zu bewerben. Die Smart-Shopping-Kampagnen werden von Google priorisiert und die Klickpreise sind im Durchschnitt günstiger.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein, wäre da nicht ein Haken. Smart-Shopping nimmt euch viele Einstellungsmöglichkeiten. Das Ganze ist eine Art Blackbox und nimmt euch teilweise die Chance wichtige Insights aus den Kampagnen zu ziehen.

Dennoch würde ich zu einer Smart-Shopping-Kampagne raten und diese als Ergänzung zu einer normalen Kampagne wählen. Unabhängig von Google Ads empfehle ich dieses Vorgehen auch bei Microsoft Ads.

Damit alles reibungslos verläuft, solltet Ihr auf folgende Punkte achten.

Smart-Shopping verdrängt Standard-Shopping Kampagnen

Du verwendest bisher Standard-Shopping und die KPIs sind perfekt? Dann solltest du in diesem Konto nicht Smart-Shopping starten. Die smarte Kampagne zieht sämtlichen Traffic und verdrängt die Standard-Kampagne.

Du kannst das Problem nur über zwei Wege lösen:

  1. Du segmentierst den Datenfeed und spielst einen Part in Smart-Shopping und den anderen Part in Standard-Shopping ein.
  2. Du verwendest zwei getrennte Konten. Hier bietet sich die Verwendung eines Google Merchant CSS über einen Preisvergleicher an. So trennst du die Shopping-Feeds und könnt zeitgleich über den Preisvergleicher CSS Klickpreise einsparen. Eine persönliche Empfehlung für einen CSS Partner ist die SMEC.

Beide Methoden sind sinnvoll und können eure Conversions steigern. Hier musst du für deine Artikel das richtige Setup finden.

Ein Geheimtipp: Artikel, die sich über Standard-Shopping nicht verkaufen lassen, funktionieren öfter bei Smart-Shopping. Nehmt die nicht performanten Artikel und spielt diese in einer Smarten-Kampagne aus.

MoritzCeg hat ein umfangreiches Tutorial aufgenommen.

Gefüllte Zielgruppenlisten müssen vorhanden sein

Bevor wir die Google Ads Kampagne aufsetzen könnt benötigen wir Daten. Daten von Webseitenbesuchern. Solltest du einen komplett neuen Shop erstellt haben und bisher keine Werbeanzeige aktiv gehabt haben, dann wird es mit Smart-Shopping erstmal nichts.

Um die Zielgruppenlisten zu befüllen empfehle ich:

  1. Eine Standard-Shopping-Kampagne mit einem CPC oder mit Klicks Maximieren. Mit letzteren habe ich bisher weniger gute Erfahrung gemacht.
  2. Eine Display-Kampagne um den Bekanntheitsgrad eurer Brand oder der Artikel zu erhöhen. Zeitgleich können hier auch Klicks auf die Webseite generiert werden.

ROAS Optimierung nach zwei Wochen

Die Zielgruppenlisten sind gefüllt und die ersten 20 Conversions wurden erzielt? Dann geht es los mit der Smart-Shopping-Kampagne. Du verknüpfst deinen Datenfeed, schreibst eine starke Headline und hinterlegst ein Bild.

Die Gebotsstrategie kannst du auf Conversion Maximieren oder Ziel-ROAS festlegen. Persönlich starte ich mit Conversion Maximieren und einem geringeren Tagesbudget.

Die Kampagne lässt du nun zwei Wochen ruhen. Du machst nichts. Die Smarte-Kampagne lernt nun und erste Conversions sollten eintreffen.

Nach zwei Wochen errechnest du den momentanen ROAS (Conversionwert/Kosten). Das ist der Wert, den du nun in der Gebotsstrategie (+/- 20 %) hinterlegen kannst.

Fazit

Die Smarten Google Ads Kampagnen erleichtern die Arbeit enorm. Allerdings nimmt Google uns hier wichtige Insights und wir geben weiter die Handlungsfähigkeit ab. Für mich persönlich ist der Mix aus Smarten und Standardkampagnen die richtige Lösung.

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